Studienfinanzierung

Finanzierungsmöglichkeiten

Unterhalt, BAföG, Nebenjob - ein Studium muss meistens aus verschiedenen Quellen finanziert werden.

BAföG ist die beste Form der Studienfinanzierung. Das zuständige BAföG-Amt und das Studentenwerk/Studierendenwerk am Hochschulort beraten dazu ausführlich.

Im Sommersemester 2016 verfügten Studierende durchschnittlich über 918 Euro im Monat, so die 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks. In dieser Langzeitstudie wird genau untersucht, mit welchen Mitteln Studierende ihr Studium finanzieren.

Die wichtigsten Finanzierungsquellen

  • Eltern sind ihren (volljährigen) Kindern gegenüber gesetzlich verpflichtet, die Ausbildung bis zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss zu finanzieren. Damit besteht in der Regel eine Unterhaltsverpflichtung der Eltern bis zum Ende des Studiums.
  • BAföG: Sind die Eltern/Ehegatten oder Lebenspartner/innen aufgrund ihres geringen Einkommens nicht in der Lage, den Unterhalt zu finanzieren, gewährt der Staat eine Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).

    Seit Beginn des Wintersemesters 2020/2021 beträgt der monatliche Höchstsatz 752 Euro für Studierende bis 24 Jahre (die nicht bei ihren Eltern wohnen), 861 Euro für Studierende bis 29 Jahre (die nicht bei ihren Eltern wohnen) und 941 Euro für Studierende ab 30 Jahre (die nicht bei ihren Eltern wohnen) oder Studierende, die über dem 14. Fachsemester studieren und nicht bei ihren Eltern wohnen.

  • Eigener Verdienst: Fast zwei Drittel der Studierenden arbeiten neben dem Studium. Für die Hälfte von ihnen ist das Geld für die Finanzierung des Lebensunterhalts notwendig.
  • Sonstige Quellen sind Stipendien, Darlehen/Kredite oder zum Beispiel Zuwendungen der Großeltern oder anderer Verwandter.

Hinweis: Für Härtefälle vergeben viele Studenten-/Studierendenwerke Mittel über ihre Darlehenskassen.

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