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Studienfinanzierung

Finanzierungsmöglichkeiten

Unterhalt, BAföG, Nebenjob - ein Studium lässt sich aus verschiedenen Quellen finanzieren.

Gleich vorweg: BAföG ist die beste Form der Studienfinanzierung. Das zuständige BAföG-Amt und das Studentenwerk am Hochschulort beraten dazu ausführlich.

Studierende verfügen durchschnittlich über 864 Euro im Monat, so die 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks. Hier wird genau untersucht, aus welchen Mitteln die Studierenden ihr Studium finanzieren.

Grafik zur Studienfinanzierung: Von 100 % der Studierenden erhalten 87 % eine Unterstützung von ihren Eltern, 5% nehmen einen Studienkredit auf, 4 % erhalten ein Stipendium, 32% werden nach dem BAföG gefördert und 63% gehen neben dem Studium jobben.Die wichtigsten Finanzierungsquellen

  • Eltern sind ihren Kindern gegenüber gesetzlich verpflichtet - auch wenn diese schon volljährig sind - die Ausbildung bis zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss zu finanzieren. Damit besteht in der Regel eine Unterhaltsverpflichtung der Eltern bis zum Ende des Studiums.
  • BAföG: Sind die Eltern/Ehegatten oder Lebenspartner aufgrund ihres geringen Einkommens nicht in der Lage, den Unterhalt zu finanzieren, gewährt der Staat (Bund und Länder) eine Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Der Höchstsatz beläuft sich derzeit auf 670,- Euro pro Monat. Zum Wintersemester 2016/2017 wird dieser Betrag auf monatlich 735,- Euro erhöht.
  • Eigener Verdienst: Fast zwei Drittel der Studierenden arbeiten neben dem Studium. Für die Hälfte von ihnen ist das Geld für die Finanzierung des Lebensunterhalts notwendig.
  • Sonstige Quellen sind Stipendien, Darlehen/Kredite oder zum Beispiel Zuwendungen der Großeltern oder anderer Verwandter.

Hinweis: Für Härtefälle vergeben die Studentenwerke Mittel über ihre Darlehenskassen oder aus dem Härtefonds des Deutschen Studentenwerks. Fragen Sie nach!

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