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Studieren mit Behinderungen

Information und Beratung für ein Auslandsstudium

Ein Auslandstudium oder -praktikum sollte von vornherein als Teil des Hochschulstudiums eingeplant und gut vorbereitet werden. Um sich umfassend zu informieren und Bewerbungsfristen einhalten zu können, sollten für die Planung bis zu zwei Jahre veranschlagt werden.

Akademisches Auslandsamt/International Office

Der erste Weg führt Studierende ins Akademische Auslandsamt und ins International Office der eigenen Hochschule. Hier gibt es Grundinformationen über bestehende Kontakte der Hochschule zu ausländischen Partner-Hochschulen, über besondere Förderprogramme, beispielsweise der EU, und erste Beratung in organisatorischen Fragen (beispielsweise Beurlaubung).
Hochschulkompass – Übersicht über die Akademischen Auslandsämter

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Informationen zu Studienmöglichkeiten und Förderprogrammen weltweit und zu den unterschiedlichen EU-Förderprogrammen gibt es beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Die Expert/innen beraten auch telefonisch oder per E-Mail, beispielsweise zu Versicherungsfragen: diversity@daad.de.

Außerdem stellt der DAAD ausführliche Länderinformationen zusammen, die eine fundierte Übersicht über die jeweiligen örtlichen Lebens- und Studienbedingungen bieten. Ergänzt wird das Angebot durch Informationen zur Organisation und Finanzierung von Studien- und Praktikums-Aufenthalten im Ausland.
DAAD - Mobilität mit Behinderung

Informationen zum barrierefreien Studium im Ausland

Um sich über die Studienbedingungen, die Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort und Nachteilsausgleich-Regelungen zu informieren, ist das Internet unverzichtbares Recherche-Instrument. Für einige Länder, wie Frankreich, Niederlande, Schweiz oder Österreich, gibt es wie in Deutschland nationale Verzeichnisse der Ansprechpersonen für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten.

Hochschulen in Australien und in den USA informieren Interessierte in der Regel schon auf ihren Hochschul-Webseiten ausführlich über das Serviceangebot für Studierende mit „Special Needs“.

Barrierefrei Studieren in Europa: Datenbank MappED

Mit MappED steht eine Datenbank von Hochschulen in Europa zur Verfügung, die Erstinformationen über Studienbedingungen an einer Reihe von Hochschulen für Studierende mit beeinträchtigungsbedingten Belangen vorhält. Einfach Land und/oder Hochschule in die Recherchemaske auf der ersten Seite eingeben: https://mapped.eu/.

Im Fokus stehen Studierende, die mit ERASMUS+ ins Ausland gehen wollen. Erfahrungsberichte können dafür eine wertvolle Hilfe sein: https://mapped.eu/testimonials.

Bitte beachten Sie, dass nur ein Bruchteil der europäischen Hochschulen dort verzeichnet ist. Da nicht immer jede Veränderung zeitnah in die Datenbank aufgenommen wird, erkundigen Sie sich unbedingt persönlich bei der Planung eines Auslandsaufenthalts bei den genannten Ansprechpartner/innen der ausländischen Hochschule über die für Sie notwendigen Vorkehrungen.

Unverzichtbar: Informationen aus erster Hand

Die besten Tipps und Hinweise bekommt man häufig im Gespräch mit erfahrenen Kommiliton/innen. Bei bestehenden Hochschul-Kooperationen besteht beispielsweise die Möglichkeit, mit auslandserfahrenen Studierenden höherer Semester zu sprechen und sich Informationen aus „erster Hand“ zu besorgen.

Um sich über die individuell wichtigen Bedingungen vor Ort zu informieren, nimmt man am besten telefonisch oder per E-Mail direkt Kontakt zu den zuständigen Ansprechpersonen der ausländischen Hochschule auf. Das geht meist unkompliziert und schnell.

Zur Inspiration und Erstinformation eignen sich auch Auslands-Erfahrungsberichte von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten. Sie finden sich auf den Internetseiten einiger Hochschulen, Studentenwerke und des DAAD.
go out - studieren weltweit

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