Studentenwerk München tritt der Europäischen Masthuhn-Initiative bei

Das Studentenwerk München hat sich als erstes deutsches Studentenwerk entschlossen, einen weiteren Schritt für mehr Tierschutz zu gehen und tritt nach Gesprächen mit der Albert Schweitzer Stiftung der Europäischen Masthuhn-Initiative bei.

Der Zusammenschluss von 30 renommierten Tierschutzorganisationen hat das Ziel, die Haltung von Masthühnern deutlich zu verbessern. Dabei werden wichtige Tierschutz-Aspekte über die gesetzlichen Anforderungen hinaus umgesetzt, wie beispielsweise eine geringere Dichte bei der Hühnerhaltung, die Reduktion der Überzüchtung sowie das Einhalten der Mindeststandards für Licht und Beschäftigungsmaterial. Das Studentenwerk München wird die Anforderungen der Europäischen Masthuhn-Initiative bis spätestens 2026 umsetzen.

„Wir möchten hier mit gutem Beispiel vorangehen. Für die Umwelt Verantwortung zu übernehmen, ist heute wichtiger denn je und für das Studentenwerk München ist das ein sehr wichtiger Baustein unseres Selbstverständnisses“, so Gregor Fricke, stellvertretender Geschäftsführer und Leiter der Hochschulgastronomie beim Studentenwerk München. „Deshalb ist für uns in der Hochschulgastronomie das Tierwohl ebenso wichtig wie die Regionalität oder die Bioqualität. Wir freuen uns, damit Maßstäbe zur Verbesserung des Tier- und Umweltschutzes zu setzen.“

Die Masthuhn-Initiative ergänzt das Anliegen, das Lebensmittelangebot noch nachhaltiger zu gestalten: neben ASC-, MSC-, BioBayern-, Bio-, GQB- und vielen weiteren Zertifizierungen geht das Studentenwerk München somit künftig auch im Bereich der Hühnerhaltung einen wichtigen Schritt in Richtung Tierschutz.

28.09.2020