Hochschulpolitik

Finanzierung der Studentenwerke sichern!

 
Berlin, 1. Dezember 2011. Die Studentenwerke fordern von den Ländern mehr Mittel für ihre Arbeit sowie längerfristige Finanzzusagen. Auf ihrer vom Deutschen Studentenwerk organisierten Jahresversammlung in Berlin beklagten die mehr als 150 Delegierten aus den Studentenwerken eine „Diskrepanz zwischen den für die Erfüllung der öffentlichen Aufgaben notwendigen und den dafür zur Verfügung stehenden Mitteln.“
 
Dies könne die Einschränkung von Leistungen und steigende Kosten für die Studierenden zur Folge haben, heißt es in einer Resolution. Auch wenn einzelne Länder in diesem Jahr die Zuschüsse an die Studentenwerke erhöht oder eine Erhöhung in Aussicht gestellt haben, seien die Zuschüsse der Länder zum laufenden Betrieb der Studentenwerke seit bald zwei Jahrzehnten überwiegend rückläufig, erläutert Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks.
 
„Die Zuschüsse der Länder machen nur noch knapp 10% der Gesamteinnahmen der Studentenwerke aus“, so Meyer auf der Heyde, „die Studierenden machen mit ihren Semesterbeiträgen 14% der Einnahmen aus.“
 
Meyer auf der Heyde: „Die Länder dürfen sich nicht noch weiter aus ihrer sozialen Verantwortung gegenüber den Studierenden zurückziehen, und die Studierenden dürfen nicht noch länger zur Substituierung sinkender öffentlicher Zuschüsse herangezogen werden.“
01.12.2011