Hochschulpolitik

Neuer Rekord bei Erstsemestern: Soziale Infrastruktur muss mitwachsen!

 
Wiesbaden/Berlin, 23. November 2011. Angesichts der neuen Rekordzahlen von 515.800 Erstsemestern im Studienjahr 2011, wie sie das Statistische Bundesamt heute veröffentlicht hat, fordert das Deutsche Studentenwerk (DSW) von Bund und Ländern deutlich mehr Unterstützung für die soziale Infrastruktur des Studiums.
 
Konkret seien 25.000 zusätzliche Wohnheimplätze sowie Mittel für den Ausbau der Mensen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Beratungsangebote für Studierende dringend notwendig, erklärte DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat in einer Reaktion auf die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
 
Dobischat: „Die Erstsemester- und auch die Studierenden-Zahlen steigen – das ist erfreulich, das ist genau das, was Deutschland als Hochtechnologieland braucht. Wir sollten das als Chance begreifen, nicht als Last.“
 
Dobischat fordert: „Die soziale Infrastruktur muss mit der Zahl der Studierenden mitwachsen können“, mahnt Dobischat. „Bund und Länder müssen jetzt handeln und die Hochschulpakte mit flankierenden Investitionen in die soziale Infrastruktur ausbauen.“
 
„Darauf dringen wir seit Jahren“, sagt Dobischat. „Die Studentenwerke tun alles, damit die Studierenden ein Dach über dem Kopf haben, damit sie vernünftig essen können, Beratung und wenn nötig Kinderbetreuung erhalten“, so Dobischat. „Aber Bund und Länder müssen jetzt ihrer sozialen Verpflichtung gegenüber den Studierenden nachkommen.“
23.11.2011