Hochschulpolitik

Hochschulprofilierung und Studentenwerke

 
Berlin/Gütersloh, 24. August 2011. Welche Rolle spielen Service- und Beratungsangebote für Studierende in den strategischen Überlegungen der deutschen Hochschulen? Wie können die Studentenwerke die Hochschulen in ihren Strategien und ihrer Profilbildung unterstützen? Diese Fragen wollen das Centrum für Hochschulentwicklung und das Deutsche Studentenwerk am 29. und 30. November 2011 in Berlin auf einem gemeinsamen Symposium diskutieren.
 
Vier Themenblöcke stehen auf dem Symposium „Hochschulprofilierung und Studentenwerke“ im Fokus:
 
Der erste Themenblock kreist um verschiedene Arten der Hochschulprofilierung und den jeweiligen Profilierungsbeitrag der Studentenwerke. Welche Service- und Beratungsleistungen unterstützen z.B. die Profilierung als forschungsexzellente Hochschule? Wie gewährleisten Studentenwerke trotz des hochschulübergreifenden Ansatzes ihrer Arbeit eine Förderung hochschulspezifischer Profile?  
 
Der zweite Schwerpunkt beschäftigt sich vor allem mit der Gestaltung der Zusammenarbeit auf operativer Ebene, etwa über einen Einbezug der Studentenwerke in hochschulische Strategieprozesse. So sollen Erfolgsfaktoren in der Praxis der alltäglichen Zusammenarbeit identifiziert werden.
 
Der dritte Themenblock setzt sich mit den Folgen der Veränderung der Studierendenschaft auf die akademischen und flankierenden Angebote der Hochschulen auseinander. Zwei Zielgruppen rücken dabei in den Vordergrund: berufstätige Studierende bzw. Weiterbildungsstudierende und beruflich qualifizierte Studierende, also Studierende ohne Abitur. Auch hier ist die Kooperation Hochschule – Studentenwerk gefragt.
Zum Schluss des Symposiums geht es um die Frage, wie Hochschule und Studentenwerk ihre verschiedenen Service- und Beratungsangebote gemeinsam und abgestimmt an bestimmte Zielgruppen adressieren können. Insbesondere stehen dabei internationale Studierende, Studierende mit Kind und jüngere Studierende im Zentrum der Aufmerksamkeit. 
 
Nach den inhaltlichen Impulsen namhafter Referentinnen und Referenten ist ausreichend Zeit zur Plenardiskussion vorgesehen; Ergebnisse einer Online-Umfrage unter Hochschulleitungen und Studentenwerks-Geschäftsführern sowie kurze Videosequenzen  liefern weitere Anregungen. Eine studentische „Spontan-Jury“ wird die Perspektive und Einschätzungen der Studierenden einbringen.
 
Das Symposium beginnt am 29. November 2011 um 13 Uhr und endet am 30. November 2011 um 13:30 Uhr. Es findet statt im dbb-Forum, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin. Es wird eine Teilnahmegebühr von 145 Euro pro Person erhoben.
 
Die Veranstaltung richtet sich an Hochschulen und Studentenwerke, die Politik auf Bundes- und Länderebene, Wissenschaftsorganisationen sowie an die Medien.
24.08.2011

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