Studienfinanzierung

592.000 Studierende erhielten 2010 BAföG

 
Wiesbaden/Berlin, 19. Juli 2011. 592.000 Studierende haben im Jahr 2010 BAföG erhalten, das sind 42.000 mehr als im Jahr 2009. Im Monatsdurchschnitt wurden 386.000 Studierende gefördert – ein Plus von 26.000 gegenüber 2009. Das teilt das Statistische Bundesamt mit. 
 
„Immer mehr Studierende bekommen immer mehr BAföG. Das ist eine erfreuliche Entwicklung und ein Beleg dafür, dass es der Bundesregierung ernst ist mit der Bildungsrepublik Deutschland“, freut sich Prof. Dr. Rolf Dobischat, der Präsident des Deutschen Studentenwerk. 
 
2010 erhielten knapp 40% der Geförderten den BAföG-Höchstsatz. Der durchschnittliche monatliche Förderbetrag lag 2010 bei 436 Euro.
 
„Die Zahlen zeigen: Das BAföG, das dieses Jahr 40 Jahre alt wird, ist eine tragende Säule der Studienfinanzierung in Deutschland, und es ist das stärkste und wichtigste staatliche Instrument für Chancengleichheit und Aufstieg durch Bildung“, kommentiert Dobischat.
 
„Gerade angesichts dieser Herausforderungen ist es wichtig, das BAföG weiter zu stärken“, fordert er. „Am besten wäre der Automatismus, dass das BAföG regelmäßig an die Preis- und Einkommensentwicklung angepasst wird.“ Bund und Länder hatten die Bedarfssätze und Freibeträge beim BAföG zuletzt im Herbst 2010 erhöht.
 
Das Deutsche Studentenwerk schätzt, dass seit der Einführung des BAföG im Jahr 1971 rund vier Millionen Menschen dank dieser staatlichen Unterstützung haben studieren können.
19.07.2011