IBS Newsletter vom 6. August 2021

Tipps und Informationen Nr. 8 / 2021

Aus der Arbeit der IBS und des DSW

IBS mit neuer Leitung

Seit dem 1. August ist Jens Kaffenberger der neue Leiter der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) im DSW. Er folgt Dr. Christiane Schindler nach, die die IBS seit Januar 2009 leitete und in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Das DSW dankt Frau Dr. Schindler für ihr langjähriges erfolgreiches Wirken herzlich und wünscht ihr alles Gute in dem neuen Lebensabschnitt. Herr Kaffenberger verfügt über langjährige Erfahrungen in der behindertenpolitischen Interessenvertretung und sammelte Leitungserfsahrung in verschiedenen Bundesverbänden, u. a. als Bundesgeschäftsführer des Sozialverbands VdK Deutschland. Zuletzt war er Geschäftsführer der Bundespflegekammer. Seine Kontaktdaten sind: E-Mail: [email protected]; Tel.: 030 / 297727-60.

Eingeschränkte Beratungszeiten der IBS

Im Rahmen der offenen Sprechstunde ist die IBS für Studieninteressierte, Studierende und deren Angehörige bis auf Weiteres nur noch mittwochs von 14:00 - 17:00 Uhr zu erreichen. 

DSW-Stellungnahme zum Gesetzentwurf des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes

Das DSW begrüßt die im Gesetzentwurf erfolgte Verankerung der Rechtsansprüche Studierender mit Behinderungen auf diskriminierungsfreie und chancengleiche Teilhabe an der Hochschulbildung. Gleiches gilt für die Stärkung des Amtes der/des Beauftragten für die Belange der Studierenden mit Behinderungen. Daneben werden Änderungen bzw. Ergänzungen vorgeschlagen: u.a. zur Definition des zu berücksichtigenden Personenkreises, zur Konkretisierung der Rechte und Pflichten der Hochschulbeauftragten, zur Notwendigkeit von Regelungen zu Nachteilsausgleichen bei Hochschulzugang und Studium in den Satzungen, Prüfungs- und Studienordnungen sowie zur Notwendigkeit der barrierefreien Gestaltung von digitalen Angeboten.

Für die Beratungspraxis

Residency and Social Security Law for International Students | Glossary

Im Auftrag der Servicestelle Interkulturelle Kompetenz (SIK) des DSW hat Frau Prof. Frings zusammen mit David Allison ein Glossar zusammengestellt, das wichtige Begriffe aus dem Bereich „Aufenthalts- und Sozialrecht für internationale Studierende“ ins Englische übersetzt. Es ergänzt die gleichnamige, 2020/21 veröffentlichte Publikation von Frau Prof. Frings. (Hinweis: Die Autorin hat 2018 für die IBS dieselbe Thematik mit Blick auf ausländische Studierende mit Behinderungen/chronischen Erkrankungen aufbereitet. Diese Informationen liegen in einer Langfassung (auf Deutsch) und in einem FAQ-Format (Deutsch/Englisch) vor.

Krankheitsbedingter Mehrbedarf Ernährung nach SGB II: neue Arbeitshilfe der Bundesagentur für Arbeit

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat im Oktober 2020 seine Empfehlungen zum Mehrbedarf bei kostenaufwändiger Ernährung aktualisiert. Die  Empfehlungen dienen als Orientierungshilfe für die Verwaltungspraxis u.a. der Jobcenter und Sozialämter bei der Festsetzung von Leistungen nach dem SGB II und XII. Die Bundesagentur für Arbeit hat eine Arbeitshilfe zur Umsetzung der Empfehlung mit den aktualsierten Werten herausgegeben. 

Aus Hochschulen und Studentenwerken

KIT Karlsruhe: Projekt MINTernship inklusiv

Das MINTernship Programm am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vermittelt Forschungspraktika und Stipendien an KIT-Studierende und Studierende ausländischer Partneruniversitäten in den USA, Kanada und Australien. Ab 2022 wird es um einen Programmzweig erweitert, der sich explizit an Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten richtet. Bei Interesse an fachlichem Austausch nehmen Sie Kontakt auf zu Angelika Scherwitz-Gallegos: [email protected]

Studierendenwerk Karlsruhe: Wohngemeinschaft für Studierende mit Autismusspektrumsstörungen (ASS)

Für Studierende in Karlsruhe, die aufgrund einer ASS auf ambulant betreutes Wohnen angewiesen sind, gibt es ein neues Wohnungsangebot von der seemann autismus autark gGmbH in Kooperation mit dem Studierendenwerk Karlsruhe. In der Wohngemeinschaft ist Platz für vier Studierende mit ASS.

Goethe- Universität Frankfurt: "Inclusion plans" für Studierende mit Behinderungen nach britischem Vorbild

Viele Studierende mit Beeinträchtigungen suchen die Beratungsstellen zu spät auf - aus Scham oder weil sie das Gefühl haben, das Studium ohne fremde Unterstützung absolvieren zu müssen. Unterschiedliche Verfahren und Umsetzungsprozesse an den verschiedenen Fachbereichen erschweren das Vorgehen. Die Uni Frankfurt will die Verfahren zur Beantragung von Nachteilsausgleichen transparenter und einheitlicher gestalten und hat ein Projekt zur Realisierung gestartet. Die Projektbeteiligten setzen auf Unterstützungsgespräche am Beginn des Studiums, Verabredungen von konkreten Maßnahmen und die Aufstellung von verbindlichen individuell gestalteten Unterstützungsplänen. Die vereinbarten Maßnahmen werden evaluiert und ggf. neu justiert. Das Projekt ist an drei Pilotfachbereichen gestartet: Wirtschaftswissenschaften, Erziehungswissenschaften und Physik.

TU Dortmund: Studienassistenz zum Kennenlernen

Das neue Studienangebot von DoBuS will Studierende mit Beeinträchtigungen mit der Unterstützungsmöglichkeit der Studienassistenz bekannt machen - ganz ohne Organisations- und Kostendruck. Für den Zeitraum von 2 Semestern können Studierende von DoBuS bereit gestellte Hilfskräfte für 2 bis 5 Stunden pro Woche als Studienassistenz einsetzen und Einsatzmöglichkeiten ausprobieren. Interessierte sollen sich bis 15. August anmelden, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Uni Potsdam: Online-Informationen zur barrierefreien digitalen Lehre

Um Lehrende bei der Gestaltung barrierefreier digitaler Lehre besser unterstützen zu können, hat die Zentrale Studienberatung der Uni Potsdam wichtige Informationen für die Zielgruppe zentral aufbereitet. Dazu gehören auch Videos mit Anleitungen zur praktischen Umsetzung.

Aus Politik und Verwaltung

Europäische Union: Mehr Förderung von Vielfalt und Inklusion im Erasmus-Programm

Ende April wurden Leitlinien zur Umsetzung einer Strategie zum Abbau von Barrieren und zur Förderung von mehr Teilhabe für unterprivilegierte gesellschaftliche Gruppen in EU-Programmen veröffentlicht. Die Autor*innen haben sich bei der Definition der Zielgruppe von einem weitgefassten Inklusionsbegriff leiten lassen. Einbezogen sind neben Menschen mit Behinderungen u.a. Menschen, die in Armut leben, an einem abgelegenen Ort oder Menschen mit Migrationshintergrund. Die Verordnungen für die neue Programmgeneration von Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps werden eigene Kapitel zur Inklusion enthalten. Das neue Erasmus+ (Laufzeit 2021-2027) sieht zahlreiche neue Instrumente und Ressourcen zur Förderung von Inklusion vor. Auch kleine Projekte, die mit wenig Verwaltungsaufwand zu verwirklichen sind, oder Online-Formate haben Chancen auf Förderung. Die Auslandsmobilität der Studierenden selbst kann durch zusätzliche Zuschüsse gefördert werden, wie das für Studierende mit Behinderungen schon in der Vergangenheit möglich war. Der pauschale monatliche Zuschuss für Studierende erhöht sich von bislang 200,- auf 250,- EURO. Noch immer müssen Studierende mit Behinderungen/chronischen Krankheiten für die Beantragung eine amtliche Feststellung einer Behinderung vorweisen (statt GdB 30 reicht jetzt ein GdB 20). Weiterhin können Studierende mit Behinderungen auch differenzierte Langanträge stellen (i.d.R. bis max. 10.000 EURO).

Aus Verbänden und Netzwerken

PROMI – Promotion inklusive: Stellungnahme zur Teilhabeförderung schwerbehinderter Akademiker*innen veröffentlicht

Das Projekt „PROMI – Promotion inklusive“ veröffentlicht die Stellungnahme „Potenziale erschließen – Schwerbehinderten Akademiker:innen nachhaltig den Weg zur Promotion und in die Wissenschaft öffnen“, die gemeinsam mit den kooperierenden Hochschulen und dem Projektbeirat verfasst wurde und von ihnen unterstützt wird. Mit der Stellungnahme wird bei Bund, Ländern und Hochschulen um Aufmerksamkeit für das Thema geworben und es werden Möglichkeiten für eine Etablierung dauerhafter Förderstrukturen auf Hochschul-, Landes- und Bundesebene vorgestellt. Geleitet wird das Projekt "PROMI – Promotion inklusive" vom Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation (Prof.’in Dr. Dr. Mathilde Niehaus) an der Universität zu Köln. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberservice Schwerbehinderte Akademiker der ZAV der Bundesagentur für Arbeit und das Unternehmensforum, das die Verbindung zur Wirtschaft herstellt. Gut 25 Hochschulen sind momentan Teil des PROMI-Hochschulnetzwerks. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert.

Internationales

Österreich: Ergebnisse der Sozialerhebung zur Situation von behinderten, chronisch kranken und gesundheitlich beeinträchtigten Studierenden

Das IHS Wien, das auch die DSW-Studie "beeinträchtigt studieren  - best1" durchgeführt hat und an der Nachfolgestudie "best2" beteiligt war, hat 2019 wichtige Daten zu Barrieren und zur Studiensituation Studierender mit Beeinträchtigungen in Österreich erhoben und in Beziehung zu Studierenden ohne Beeinträchtigungen ausgewertet. In zentralen Aspekten sind in Österreich und Deutschland ähnliche Tendenzen mit Blick auf die Handlungsfelder festzustellen. Wichtige Ergebnisse sind in der Publikation "Zur Situation behinderter, chronisch kranker und gesundheitlich beeinträchtigter Studierender" (Sarah Zaussinger u.a.; Wien, 2020) zusammengefasst.

Publikationen

Zeitschrift für Disability Studies: Erstausgabe erschienen

Im Juli ist die erste Ausgabe der Zeitschrift für Disability Studies (ZDS) unter dem Titel „Utopien und Dystopien: Ein Disability Studies Blick nach vorn“ erschienen. Darin wird nach Antworten auf die Frage gesucht, wie sich das Leben behinderter Menschen angesichts gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer Megatrends – von Urbanisierung über Digitalisierung bis Individualisierung – verändern wird. Die ZDS versteht sich als erste wissenschaftliche Open-Access-Zeitschrift im Feld der Disability Studies im deutschsprachigen Raum und will Plattform für vielfältigen wissenschaftlichen Austausch bieten. Herausgegeben wird die Zeitschrift von Forscher*innen aus Deutschland und Österreich.

Wissensreihe Rehadat: Broschüre zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Rheuma erschienen

Die Broschüre informiert über Krankheitsbilder und -verläufe, Therapien, Grad der Behinderung, Förderleistungen, Arbeitsorganisation sowie technische und personelle Maßnahmen für Menschen mit entzündlichem Rheuma. Die Informationen können auch bei der Gestaltung eines Studiums hilfreich sein. Es ist bereits der 11. Band in einer Reihe, die sich mit den beruflichen Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit spezifischen Beeinträchtigungen beschäftigt.

Digital Teaching, Inclusion and Students’ Needs: Student Perspectives on Participation and Access in Higher Education

Welchen Beitrag kann die Digitalisierung für die gleichberechtigte Partizipation an der Hochschule leisten? Anhand zweier Studierendenbefragungen im Sommer 2020 an der TU Dortmund stellen die Autor*innen aus dem Fachgebiet Reha-Technologie und von DoBuS die Perspektiven von Studie­ren­den mit und ohne Be­ein­träch­ti­gungen zu digitaler Lehre, Bar­ri­e­re­frei­heit und Inklusion dar. Der Artikel von Leevke Wilkens, Christian Bühler (Fach­ge­biet Rehabilitationstechnologie der Fa­kul­tät Reha-Wis­sen­schaf­ten), Anne Haage und Finnja Lüttmann (DoBuS) ist in der Ausgabe der Zeitschrift Social Inclusion zum Themenschwerpunkt “Inclusive Universities in a Globalized World” er­schie­nen und ist frei zugänglich.

Studium und Behinderung in den Medien

Deutsche Welle: Doppelte Diskriminierung? Frauen mit Behinderung an der Uni

Sie wissen, wie man Barrieren überwindet. Drei Frauen aus Deutschland, Kroatien und dem Irak berichten vom Leben mit Behinderung - und was Corona verändert hat.

Der Standard: Was die inklusive Hochschule braucht

Der Artikel nimmt die Ergebnisse der österreichischen Sozialerhebung zum Anlass, nach Gelingensbedingungen für die Gestaltung einer inklusiven Hochschule zu fragen. Andrea Wroblewski vom Institut für Höhere Studien schließt aus den Daten: "Es geht nicht darum, auf gewisse Anforderungen zu reagieren, sondern aktiv einen Strukturwandel zu schaffen. (...) Commitment müsse stärker kommuniziert werden. Denn lebe eine Uni Inklusion, trauten sich Betroffene eher, Hilfe zu suchen. Nicht einmal die Hälfte von ihnen tue das aktuell."

Termine

Seminar zum Berufseinstieg für Absolvent*innen mit Beeinträchtigung

Das Studierendenwerk Berlin bietet ein viertägiges Seminar zum Berufseinstieg, das spezifische Belange von Absolvent*innen mit Beeinträchtigungen berücksichtigt. Dazu gehören Tipps für Bewerbungsschreiben und Lebenslauf, individuelles Feedback zu den eigenen Bewerbungsunterlagen und ein professionelles Coaching zum Vorstellungsgespräch. Erfahrungsberichte aus dem Arbeitsalltag mit Behinderungen bieten Informationen aus erster Hand.

Termin: 14.-17. September 2021
Ort: Online-Format
Veranstalter: Studierendenwerk Berlin
Zielgeruppe: (angehende) Absolvent*innen mit Beeinträchtigungen aller Berliner Hochschulen

Drei Jahre DoBuS Peer Mentoring an der TU Dortmund: Rückblick-Ausblick-Vernetzung

„…ja wenn ich jemanden kennen würde, der mit Be­ein­träch­ti­gung studiert und ich da mal gucken könnte, wie das so läuft…“ - An der TU Dortmund unterstützt das DoBuS Peer Mentoring Programm seit 2018 sichtbar und nicht sichtbar beeinträchtigte Studieninteressierte bei einem erfolgreichen Start ins Studium. Die inklusionsorientierte Ausrichtung des Pro­gramms soll Schü­le­r*in­nen mit Be­ein­träch­ti­gung / chronischer Erkrankung (Mentees) einen perspektivreichen Start in ein Stu­di­um ohne Barrieren an der TU Dort­mund ermöglichen. Erfahrene Mentor*innen bringen Insiderwissen innerhalb ihrer Fach­rich­tung ein und sind Expert*innen im Umgang mit der eigenen Be­ein­träch­ti­gung im Kontext Hoch­schu­le. Gemeinsam leisten alle Teil­neh­men­den des Peer Mentorings einen wichtigen Beitrag, Vielfalt an der Hoch­schu­le aktiv mitzugestalten. Zum dreijährigen Bestehen des Programms findet die digitale Veranstaltung „Drei Jahre DoBuS Peer Mentoring: Rückblick-Ausblick-Vernetzung“ statt. Das DoBuS Peer Mentoring Programm freut sich, gesammelte Erfahrungen zu teilen und zur Vernetzung bestehender Mentoring Angebote auf Hochschulebene beizutragen.

Termin: 17. September 2021, 10:00 - 13:00 Uhr
Ort: Online-Format
Veranstalter: TU Dortmund - DoBuS
Zielgruppe: am Thema interessierte Hochschulangehörige - bundesweit

Tagung „Digitale Barrierefreiheit weiter denken” - Call for Participation & Papers

Das Hessische "Netzwerk digitale Barrierefreiheit an Hochschulen" beschäftigt sich mit der Etablierung einer Inklusions- und Willkommenskultur an hessischen Hochschulen. Hierzu gehört die Konzeption und Entwicklung von Onlineangeboten zur Qualifizierung von Lehrenden, die Sensibilisierung von Hochschulangehörigen durch innovative Formate wie Serious Games und AR/VR-Anwendungen im Kontext der digitalen Barrierefreiheit. Auf der Tagung sollen die Ergebnisse des Projekts "Digital gestütztes Lehren und Lernen in Hessen" diskutiert und weiterentwickelt werden. Interessierte können durch eigene Beiträge die Veranstaltung mitgestalten.

Termin: 30. September 2021
Ort: Online-Format
Veranstalter: Uni Frankfurt/Main und TH Mittelhessen mit seinem Blindenzentrum im "Netzwerk digitale Barrierefreiheit an Hochschulen"
Zielgruppe: Fachexpert*innen und Interessierte

Überregionale Orientierungsveranstaltung für Studieninteressierte mit Sehbehinderung/Blindheit

Das Studienzentrum für Sehgeschädigte in Karlsruhe läd Studieninteressierte mit Sehbeeinträchtigungen zu einer überregionalen Orientierungsveranstaltung ein, um sie beim Übergang von der Schule in die nächste Ausbildungsphase zu unterstützen und auf die Aufnahme eines Studiums mit spezifischen Belangen vorzubereiten. Es besteht Gelegenheit, wichtige Akteure kennen zu lernen und sich mit anderen Studieninteressierten zu vernetzen.

Termin: 11.-13. Oktober 2021
Ort: Online-Format
Veranstalter: Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Zielgruppe: Schüler und Schülerinnen mit Sehbeeinträchtigungen der Jahrgangsstufen 10-13 (auch jene, die voraussichtlich nicht am KIT studieren werden)

Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen: Symposium zu Digitalisierungsprozessen - Save the date

Digitalisierungsprozesse in Hochschulen betreffen ganz unterschiedliche Bereiche: u. a. Lehren und Lernen, Verwaltungsprozesse sowie die Zusammenarbeit in Teams. Mit dem Querschnittsthema gehen Innovationspotenziale, aber auch Herausforderungen für Hochschulangehörige aller Statusgruppen einher. Das Symposium will eine digitale Plattform bieten, auf der die Querschnittsthemenfelder Digitalisierung, Gleichstellung, Diversität und Inklusion gemeinsam verhandelt werden können. Im Rahmen des Symposiums werden verschiedene Überschneidungen mit dem Ziel diskutiert, Digitalisierungsprozesse im Hochschulbereich chancengleich zu gestalten und umzusetzen. Austausch und Vernetzung sind erwünscht. Die Programmseite wird in Kürze frei geschaltet.

Termin: 1. und 2. Dezember 2021
Ort: Online-Format
Veranstalter: Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen in Kooperation mit dem Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen und dem Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen
Zielgruppe: Hochschulangehörige aller Statusgruppen

Tagung der InklusionsforscherInnen 2022

Unter dem Titel "RAUM. MACHT. INKLUSION. Inklusive Räume erforschen und entwickeln" wollen sich die InklusionsforscherInnen auf ihrer Jahrestagung 2022 online austauschen. Als wichtige Forschungsschwerpunktthemen werden u.a. die Themen "Didaktische Gestaltung von Bildungs- und Lernräumen" und "Virtuelle Räume und digitales Lernen" angesehen. Bis zum 15. September 2021 können Konferenzbeiträge eingereicht werden.

Termin: 23.-25. Februar 2022
Ort: Online-Format
Veranstalter: Universität Innsbruck in Kooperation mit der KPH Edith Stein
Zielgruppe: Inklusionsforscher*innen

06.08.2021