Studierendenwerk Hamburg, seine Mitarbeiter/-innen und Wohnheim-Bewohner/-innen unterstützen Ukraine

Das Team der Mensa Finkenau des Studierendenwerks schmierte eigeninitiativ in den vergangenen Tagen morgens in der Mensaküche unzählige Brote, die anschließend am Amt für Migration an Geflüchtete aus der Ukraine verteilt wurden. Mit einem heißen, frisch gekochten Eintopf unterstützte das Team zudem ein gastronomisches Unternehmen, welches mit einem Food Truck vor Ort war und die Essen an Geflüchtete ausgab. Das Studierendenwerk Hamburg unterstützte diese freiwillige Aktion und stellte die benötigten Lebensmittel zur Verfügung.

Sachspenden – organisiert von Wohnheim-Bewohner:innen

In der Wohnanlage Gustav-Radbruch-Haus des Studierendenwerks Hamburg haben ukrainische Studierende bereits zu Beginn des März eine Sammelstelle eingerichtet, die Sachspenden für die Ukraine annimmt. Nach vorheriger Anmeldung werden hier Hygiene-Produkte, Medizin und nicht-verderbliche Nahrungsmittel angenommen, die in die Krisengebiete geliefert werden.

Notfonds, Mietstundungen, Freitische und Beratung in Notlagen

Aktuell können Studierende und Mitarbeiter:innen der Hamburger Hochschulen in den Mensen und Cafés des Studierendenwerks 50 Cent mehr zahlen und so für Betroffene des Ukraine-Kriegs spenden. Die bis zum 1. April stattfindende Spendenaktion zahlt auf den Notfonds des Beratungszentrums Soziales & Internationales – BeSI des Studierendenwerks ein, welcher alle Hamburger Studierende in akuten Notlagen in ihrer Grundsicherung unterstützen und bei der Sicherung des existenziellen Lebensunterhalts helfen soll. Darüber hinaus bietet das Studierendenwerk weitere unterstützende Maßnahmen wie Freitische (unentgeltliches Essen in den Mensen des Studierendenwerks), Mietstundungen in den Wohnanlagen sowie Beratung für alle Hamburger Studierenden in Not.

Mit seinen Spendenaktion in den Mensen und Cafés will das Studierendenwerk zudem Studierende unterstützen, die infolge des Ukraine-Kriegs um ihre Existenz bangen.  Studierende und Hochschulangehörige haben so Gelegenheit, auf einfachem und schnellem Weg mit geringem Geldeinsatz Solidarität zu zeigen. Neben dem Notfonds werden weiteren Maßnahmen wie Freitische, Mietstundungen und Beratung angeboten; so auch bei der Wohnungssuche ukrainischer Studierenden in unseren Wohnheimen.

Die Spendenaktion in den Mensen und Cafés des Studierendenwerks läuft noch bis zum 1. April 2022. Wer über die 50 Cent hinaus spenden möchte, kann einen beliebigen Betrag auf folgendes Konto bei der Hamburger Sparkasse einzahlen – dieser wird an den Notfonds des Studierendenwerks Hamburg weitergegeben:

 

29.03.2022