Auszeichnung

Studierendenwerk Freiburg ausgezeichnet vom Auswärtigen Amt

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) gratuliert dem Internationalen Club des Studierendenwerks Freiburg zum Gewinn des Preises des Auswärtigen Amtes für exzellente Betreuung ausländischer Studierender in Deutschland und appelliert gleichzeitig an die Bundesländer, die Integrationsarbeit der Studenten- und Studierendenwerke zu unterstützen.

Seit 1994 betreut der „Internationale Club“ des Studierendenwerks Freiburg Studierende aus dem Ausland und bietet ihnen Vernetzungs- und Integrationsmöglichkeiten. Tandem-Programme und Exkursionen zählen ebenso zu den Formaten wie Länderabende oder Begegnungsformate wie Sprachcafés. Die Angebote stehen allen Studierenden der Hochschulen im Betreuungsbereich des Studierendenwerks Freiburg offen, internationalen Studierenden ebenso wie deutschen.

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW) kommentiert: „Der Internationale Club ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie die Studenten- und Studierendenwerke die sozial-akademische Integration von internationalen Studierenden vorantreiben. Das Angebot ist nicht erst seit der Corvid-19-Pandemie hervorragend digitalisiert und kann deshalb nahezu uneingeschränkt weiterlaufen.

Es ist bedauerlich, dass die erstklassige Integrationsarbeit der Studenten- und Studierendenwerke von Bund und Ländern mit keinem Cent gefördert wird, sondern von den Studentenwerken selbst querfinanziert werden muss“, so Achim Meyer auf der Heyde weiter. „Umso beeindruckender ist die Leistung der Freiburger Kolleginnen und Kollegen: herzlichen Glückwunsch!“

Das Auswärtige Amt zeichnet wirksame und innovative Modelle der Betreuung internationaler Studierender aus. Ziel des Preises ist es, zur Verbesserung der Willkommenskultur an deutschen Hochschulen beizutragen. Die Auszeichnung, die in diesem Jahr zum ersten Mal mit 30.000 Euro dotiert ist, soll zudem einen positiven Anreiz schaffen, sich für die Interessen und Fragen internationaler Studierender und Doktoranden am eigenen Hochschulstandort einzusetzen.

11.11.2020