Pfand rettet Leben

Fünf Menschen in Unicef-T-Shirts vor Blauer Pfandmülltonne Für uns ist es eine tägliche Selbstverständlichkeit: Wenn wir Durst haben, können wir einfach den Wasserhahn aufdrehen. Rund 844 Millionen Menschen auf der Erde – vor allem die ärmsten Familien – haben hingegen keinen Zugang zu einer Trinkwasserbasisversorgung. „Jeden Tag sterben 1.300 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen, weil ihnen sauberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen fehlen“, sagt Kirill Antonovskiy, Leiter der UNICEF-Gruppe Chemnitz. „Dabei ist helfen ganz leicht – und jetzt sogar noch leichter mit unserer Pfandaktion.“

UNICEF hat in Chemnitz bereits an verschiedenen Orten Spendenbehälter für Pfandflaschen aufgestellt, zum Beispiel in diversen Supermärkten der Stadt Chemnitz. Heute ist ein weiterer Behälter in der Mensa des Studentenwerkes Chemnitz-Zwickau auf dem Campus hinzugekommen. In den Behälter können die Mensa-Gäste ihre leeren Pfandflaschen einwerfen. Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen der UNICEF-Hochschulgruppe tauschen das Pfand regelmäßig ein und überweisen es als Spende, zum Beispiel für Wasserprojekte. Unterstützt werden Projekte in Äthiopien, Bangladesch, Kambodscha, Sambia, Somalia und Südsudan.

Mensaleiter André Müller freut sich: „Wir unterstützen sehr gerne diese Spendenaktion, weil sie einfach und wirksam ist und hoffen, dass sich viele Mensa-Gäste daran beteiligen“.„Jeder Beitrag ist wichtig und kann Leben retten“, sagt Kirill Antonovskiy, Leiter der UNICEF Hochschulgruppe in Chemnitz. „Schon mit 50 Cent kann UNICEF genügend Wasserreinigungstabletten für 600 Liter Wasser bereitstellen.“

Die UNICEF Hochschulgruppe Chemnitz freut sich außerordentlich über die tatkräftige Hilfe und die künftige Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Chemnitz-Zwickau. Wir bedanken uns vielmals für die zusätzliche Möglichkeit, benachteiligten Menschen behilflich sein zu können und gemeinsam mit UNICEF die Welt kleinschrittig zu einem besseren Ort für alle zu machen.

14.02.2022