Pandemie-Hilfen für Studierende

Guter Bearbeitungsstand bei der Überbrückungshilfe für Studierende

Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) zusammengeschlossenen Studenten- und Studierendenwerke bearbeiten die Anträge von Studierenden auf die Zuschüsse im Rahmen der Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) weiterhin zügig; trotz Feiertagen und Jahreswechsel entstand kein Bearbeitungsstau. Das teilt das Deutsche Studentenwerk mit und nennt aktuelle Zahlen.

Seit dem 20. November 2020 kann die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Studierende in pandemiebedingter Notlage wieder über das Online-Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de beantragt werden; die 57 im DSW organisierten Studenten- und Studierendenwerke setzen dies um.

Laut DSW gingen Stand heute, 12. Januar 2021, im November 2020 38.140 Anträge ein; sie sind inzwischen faktisch alle bearbeitet. Gut 65% der Anträge konnte entsprochen, knapp 35% mussten abgelehnt werden. Die Zahlen für Dezember 2020: 44.391 Anträge, davon mehr als 70% bearbeitet oder in Bearbeitung, bisherige Quote: 74% zugesagt, 26% abgelehnt.

Im November 2020 flossen rund 11 Millionen Euro Überbrückungshilfe, bei knapp 25.000 Förderfällen, im Dezember 2020 sind es bisher knapp 10 Millionen Euro, bei rund 21.800 Förderfällen.

Für den Januar 2021 sind bisher 16.088 Anträge eingegangen.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde kommentiert:

„Die Studenten- und Studierendenwerke sind gut im Plan und bearbeiten die Anträge zügig; die Feiertage haben zu keinerlei Antrags-Stau geführt. Das unterstreicht das anhaltend große Engagement der Studentenwerke für diese staatliche Pandemie-Nothilfe für Studierende. Sie tun alles, damit Studieren auch in der Pandemie gelingt.

Diese Hilfe erreicht jene Studierenden, die durch die Pandemie in eine akute finanzielle Notlage geraten sind.“

Meyer auf der Heyde blickt aber auch über die Zeit nach März 2021 hinaus; bis dahin steht die Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingter Notlage erst einmal bereit, nach ihrer ersten Phase von Juni bis September 2020. Er fordert: „Wir können uns nicht von Überbrückungshilfe zu Überbrückungshilfe hangeln. Für Krisensituationen wie diese Pandemie muss ins BAföG ein genereller Öffnungsmechanismus integriert werden. In nationalen Krisenlagen muss das BAföG für alle in Not geratenen Studierenden geöffnet werden können.“

12.01.2021