Sozialerhebung

Dresden: Studentenwerk veröffentlicht Regionalauswertung der 20. Sozialerhebung

Die Regionalauswertung wurde von dem Soziologen Bernhard Wagner (ehs - Evangelische Hochschule Dresden) für das Studentenwerk Dresden erstellt und beruht auf der bundesweiten Erhebung aus dem Jahr 2012, im Rahmen der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW); durchgeführt vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).

52 % der Studierenden in Dresden haben ihre Hochschulreife in Sachsen erworben, dieser Anteil ist gegenüber der letzten Erhebung um 21 % zurückgegangen. Dafür kommen jetzt 30 % aus den anderen neuen Bundesländern, 17 % aus den alten Bundesländern. Nach dem Studienangebot ist die Attraktivität der Stadt der zweitwichtigste Grund, in Dresden ein Studium aufzunehmen. Nur knapp 15 % haben vor Beginn des Studiums eine Berufsausbildung absolviert; bundesweit sind es 7 % mehr. Mit 39 % stellen die Ingenieurwissenschaften mit Abstand die größte Gruppe an Studierenden im Bereich des Studentenwerks Dresden (bundesweit nur 22 %).

Bei 34 % der Studierenden verfügen beide Elternteile über einen akademischen Berufsabschluss, bundesweit trifft das nur auf 22 % der Elternhäuser zu.

Die Dresdner Studierenden haben eine Arbeitswoche von durchschnittlich 40,2 Stunden. Etwa  17,1 Wochenstunden davon wenden sie  für Lehrveranstaltungen und  17,4 Stunden für das Selbststudium auf.  5, 7 Stunden gehen sie einer Erwerbsarbeit  nach. Etwa die Hälfte verdient eigenes Geld neben dem Studium (bundesweit 64 %).

Das durchschnittliche monatliche Gesamteinkommen der Dresdner Studierenden beträgt 758 Euro. Es ist damit zwar um knapp 10 % gegenüber der letzten Erhebung gestiegen,  liegt aber immer noch um 106 Euro niedriger als der Bundesdurchschnitt. Mit durchschnittlich 369 Euro steuern die Eltern knapp die Hälfte der Gesamteinnahmen bei, knapp ein Viertel wird über BAföG und 15 % über den Eigenverdienst der Studierenden gedeckt. Ein Drittel der befragten Studierenden erhält BAföG, die Höhe beträgt im Durchschnitt 436 Euro monatlich.

Für die Miete müssen die Dresdner Studierenden mit durchschnittlich 249 EUR immer noch vergleichsweise wenig ausgeben (bundesweit: 298 Euro) -  13 % wohnen im Studentenwohnheim, drei Viertel in einer eigenen Wohnung oder einer privaten Wohngemeinschaft.

Die Dresdner Mensen sind weiterhin sehr beliebt und werden häufig genutzt  - 90 % der Studierenden gehen mindestens einmal pro Woche zum Mittagessen in eine Mensa (bundesweit 74 %).

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28.07.2014