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Grundregeln

Fit sein – fit bleiben!

"Mens sana in corpore sana"

Wer körperlich und geistig voll auf der Höhe sein will, sollte auf eine gesunde Ernährung achten. Wie sieht eine „gesunde Ernährung“ aus? Sie ist zunächst einmal abwechslungsreich und vielseitig. Weil Gesundheit und Genuss sich nicht ausschließen, gibt es auch keine grundsätzlich verbotenen Lebensmittel. Es kommt vielmehr auf die richtige Auswahl, Kombination und „Dosis“ an. Die Speisepläne in den Mensen und Cafeterien orientieren sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. So wird es Ihnen leichtgemacht, die Grundzüge einer gesunden Ernährung zu verwirklichen:

1. Reichlich pflanzliche Lebensmittel!

Pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Brot, Getreideprodukte und Kartoffeln bilden die Basis einer vollwertigen Ernährung. Sie enthalten reichlich Kohlenhydrate, die ideale Energiequelle. Außerdem liefern Kartoffeln und Getreideprodukte wertvolles Eiweiß, wenig Fett, dafür aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzen- und Ballaststoffe. Letztere sitzen vor allem in den Randschichten des Getreidekorns. Greifen Sie deshalb öfter zu Vollkornprodukten. Obst und Gemüse enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe. Seit bekannt ist, dass sekundäre Pflanzenstoffe vor Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen schützen, sind Obst und Gemüse zu wahren Power-Snacks avanciert. „5 a day“ – also fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag lautet deshalb eine große Gesundheitskampagne, an der sich auch einige Mensen beteiligen.

2. Ausreichend tierische Lebensmittel!

Zu den tierischen Lebensmitteln zählen neben Fleisch, Wurstwaren, Fisch und Eiern auch Milch und Milchprodukte. Sie liefern hochwertiges Eiweiß und vor allem Eisen, Jod, Calcium und B-Vitamine. Für eine optimale Calciumversorgung sollten fettarme Milch und Milchprodukte täglich auf dem Speiseplan stehen. Für Fleisch- und Wurstwaren gilt, insbesondere wegen ihres Gehalts an versteckten Fetten, genießen mit Augenmaß: Essen Sie nicht mehr als 3 mal pro Woche Fleisch und Wurst. Achten Sie auf den Fettgehalt und essen Sie höchstens 3 Eier pro Woche. Fisch als wichtiger Jodlieferant sollte 1 – 2 Mal pro Woche auf dem Speiseplan stehen.

3. Wenig fettreiche Lebensmittel!

Besonders versteckte Fette in Fast Food, Süßigkeiten und fettreichen Fleisch- und Wurstwaren lassen Ihr tägliches Fettkonto in die Höhe schnellen. Ihrer Fitness und Gesundheit zuliebe sollten diese Lebensmittel deshalb selten auf Ihrem Speiseplan stehen. 2 Esslöffel Streichfett und 2 Esslöffel Pflanzenöl reichen aus, um Ihren täglichen Bedarf an fettlöslichen Vitaminen und essentiellen Fettsäuren zu decken. Greifen Sie dabei zu hochwertigen Fetten wie Oliven- oder Rapsöl.

4. Trinken mit Verstand!

Trinken sollten Sie nicht erst, wenn Sie durstig sind! Denn Flüssigkeitsmangel wirkt sich auch auf die Konzentrationsfähigkeit aus. Ihr Körper braucht mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit. Die besten Durstlöscher sind Wasser, Saftschorlen oder Kräuter- und Früchtetees.

5. Kleine Mahlzeiten zwischendurch!

Sie helfen Leistungstiefs aufzufangen. Greifen Sie daher in der Cafeteria ruhig einmal zu einem zusätzlichen Stück frischem Obst, einem Joghurt oder einem kleinen Salat für einen zusätzlichen Pausensnack.

6. Bewegung

Bewegung an der frischen Luft sollten Sie sich auf jeden Fall gönnen, insbesondere, wenn Sie lange am Computer, in der Vorlesung oder in der Bibliothek sitzen. Wer für die Prüfung oder das Examen büffelt sollte sich daher mindestens eine halbe Stunde Auszeit pro Tag für einen Spaziergang oder für Sport nehmen. Das beruhigt in der Regel die Nerven, baut Stress ab und tut der Figur gut!

Weitere Informationen unter www.dge.de.

 



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