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Bioprodukte

Die "Ess-Klasse"

Bio- bzw. Ökoprodukte sind heute eine selbstverständliche Ergänzung im Lebensmittelangebot und mehr als ein kurzfristiger Trend. Viele Verbraucher haben erkannt, dass Bioprodukte bezüglich Qualität und Geschmack einiges zu bieten haben. Doch Bioprodukte bieten mehr: Der ökologische Landbau ist die konsequente Form einer umweltverträglichen Landwirtschaft, die zum Ziel hat, gesunde Lebensmittel im Einklang mit der Natur und den Bedürfnissen von Mitlebewesen zu erzeugen. Nutzen wir also nicht nur uns, sondern auch unserer Umwelt!

"Besser iss Bio"!

Da das Thema Umweltschutz bzw. Nachhaltiges Wirtschaften in den Studentenwerken großgeschrieben wird, bemüht man sich selbstverständlich auch um den Einsatz von Produkten aus ökologischem Anbau. Dabei werden in den gastronomischen Einrichtungen vor Ort hinsichtlich des Angebots von Bioprodukten unterschiedliche, oft standortspezifische Wege und Ziele verfolgt. Während in einigen Mensen bereits seit Jahren Bioprodukte erfolgreich angeboten werden, stecken andere (wie viele andere Großküchen im Lande auch) noch in den Kinderschuhen. Die Integration von Öko-Lebensmitteln in die Verpflegung lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise umsetzen. So bieten z. B. einige Studentenwerke jeden Tag den Gästen ein komplettes so genanntes Bioessen an, während andere Studentenwerke einzelne Öko-Komponenten zur Auswahl anbieten. Andere Studentenwerke wiederum haben bestimmte Produkte, wie z. B. Kartoffeln, kontinuierlich oder saisonabhängig von konventioneller auf Bioware umgestellt. Wieder andere richten spezielle Bio-Aktionswochen aus.

Öko-Landbau – was ist das?

Der ökologische Landbau ist eine besonders umwelt- und ressourcenschonende Form der Landbewirtschaftung. Ackerbau und Tierhaltung sollen möglichst miteinander gekoppelt sein und einen weitgehend geschlossenen Betriebskreislauf bilden. Wichtige Aspekte des ökologischen Landbaus sind:

- Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel

- Vielfältige Fruchtfolgen

- Erhalt bzw. Steigerung der Bodenfruchtbarkeit

- Ausgewogene Nährstoffkreisläufe durch flächengebundene Tierhaltung

- Tiergerechte Haltung mit Auslaufmöglichkeit

- Ökologisch ausgerichtete Fütterung ohne Zusatz von Antibiotika und Leistungsförderern

- Erhaltung der Tiergesundheit vor allem durch Förderung der natürlichen Widerstandskraft

- Verbot der Verwendung von Gentechnik

Wollen Sie mehr zum Thema Öko-Produkte bzw. Ökolandbau erfahren, dann schauen Sie nach unter: www.oekolandbau.de.

 



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