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Allgemeine Informationen zur studentischen Wohnsituation

Für Miete geben die Studierenden monatlich den höchsten Betrag aus (ca. 281 Euro). Die Preise für das Wohnen sind regional unterschiedlich, in den westdeutschen Großstädten sind sie mit Abstand am höchsten.

Tabelle aus der 19. Sozialerhebung - Rangfolge der Hochschulstädte nach Höhe der monatlichen Ausgaben für Miete und Nebenkosten
Hinweis: Preisangaben in Euro

Eine preisgünstige Wohnmöglichkeit für Studierende, abgesehen vom Elternhaus, bieten die Wohnanlagen der Studentenwerke. Wohnheime sind eine beliebte Alternative zu Mietwohnungen – laut 19. Sozialerhebung des DSW werden sie bundesweit von 12 % der Studierenden genutzt. Zum Vergleich: alleine in einer eigenen Wohnung leben 17 %, 26% in einer Wohngemeinschaft und 20% in einer Wohnung mit Partner/in.

Tabelle aus der 19. Sozialerhebung - Studierende nach der Wohnform

Bundesweit stehen rd. 180.000 Wohnheimplätze bei den Studentenwerken zur Verfügung und die Nachfrage ist sehr groß. Die Situation an den einzelnen Hochschulorten ist ungleich: Vielerorts gibt es keine Wartezeiten, aber in einigen Großstädten und Universitätsstädten ist die Lage schwierig. Das Deutsche Studentenwerk schätzt den zusätzlichen Bedarf auf insgesamt rd. 20.000 Wohnplätze. Neben dem günstigen Mietpreis schätzen die Studierenden an den Wohnheimen vor allem die Nähe zum Campus bzw. zur Hochschule und die vielfältigen sozialen Kontaktmöglichkeiten. Auch die gute Ausstattung ist ein Argument: Mittlerweile verfügen rund  80 % der Wohnplätze über einen Internetzugang. Selbstverständlich gibt es an den meisten Studienorten behindertengerechte Wohnplätze und auch für Studierende mit Kindern werden speziell eingerichtete Räume angeboten

Die geringen Kosten sowie die Möglichkeit zur Kommunikation und Integration sind besonders für ausländische Studierende entscheidend: Laut Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks wohnen über 40 % der Bildungsausländer in einem Wohnheim. Vor allem Programmstudierende und free-movers, die zum Teil nur für wenige Monate in die Bundesrepublik kommen, sind auf eine günstige und kurzfristig verfügbare Unterkunft angewiesen.

Viele Studentenwerke bieten für diese Gruppe zusätzlich besondere Wohnmöglichkeiten in Gästehäusern und das sog. Service-Paket. Letzteres garantiert den Studierenden für ihren Gastaufenthalt in der Bundesrepublik u.a. ein Platz in einem Studentenwohnheim. Des Weiteren versuchen die Studentenwerke, die Integration von ausländischen Studierenden durch Tutorenprogramme zu unterstützen.

 



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