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Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus

Das Deutsche Studentenwerk organisiert seit 1984 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung den Wettbewerb "Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus", der alle zwei Jahre ausgelobt wird.

Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Künstlerinnen und Künstler zu fördern und sie mit dem professionellen Ausstellungsbetrieb bekannt zu machen. Der Wettbewerb bietet den teilnehmenden Kunststudierenden die Möglichkeit, wichtige, berufsrelevante Erfahrungen im Ausstellungsbetrieb zu sammeln und Kontakte zu Galerien, Kunstvereinen, Sammlern, Kuratoren zu knüpfen.

Die eingereichten Arbeiten werden vier Wochen lang in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn gezeigt. Damit wird das künstlerische Schaffen der Kunst-Studierenden in Deutschland einem breiten Publikum zugänglich gemacht. "Kunststudenten" ist das einzige Forum, in dem sich Studierende aller Kunsthochschulen der Bundesrepublik gemeinsam präsentieren - ein einzigartiger Überblick über Qualität und Vielfalt der künstlerischen Ausbildung in Deutschland. 

Der Wettbewerb richtet sich an alle 24 in der Kunsthochschulrektorenkonferenz vertretenen Hochschulen. Die Hochschulen entsenden jeweils zwei Studierende bzw. Teams, die in einem hochschulinternen Verfahren ausgewählt werden. Eingereicht werden können alle Medien der freien Bildenden Kunst wie Malerei, Bildhauerei, Grafik, Foto, Film, Video oder Performance. Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro und zwei Arbeitsstipendien für das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf bei Berlin vergeben. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog; im Internet präsentiert sich der Wettbewerb mit Informationen zu allen beteiligten Künstler/innen unter www.kunst-wettbewerb.de.

Katalogtitel 2009


Der 19. Wettbewerb und seine Preisträger/innen 
Zum 19. Mal wurden die Kunsthochschulen im Februar 2008 zur Teilnahme am Bundeswettbewerb eingeladen. Sie meldeten 48 junge Künstlerinnen und Künstler für den Wettbewerb an. Vier Wochen lang - vom 13. Februar bis 15. März 2009 - wurde die Kunst- und Ausstellungshalle zum Forum für die nominierten Wettbewerbsteilnehmer/innen. Eine dreiköpfige Jury sichtete am 12. Februar 2009 die über 200 eingereichten Arbeiten. Dr. Julian Heynen (Künstlerischer Leiter K 21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf ), Ulrike Knöfel (Kulturredakteurin Der Spiegel, Hamburg) und Daniel Pies (Kurator Kunstverein München e.V.) zeichneten folgende Preisträger/innen aus:

Mit einem Förderpreis für Bildende Kunst der Bundesministerin für Bildung und Forschung:
Wolfgang Fütterer (Hochschule für bildende Künste Hamburg): Preisgeld 8.000 EUR
Eli Cortiñas Hidalgo (Kunsthochschule für Medien Köln): Preisgeld 4.000 EUR
Erika Hock (Kunstakademie Düsseldorf): Preisgeld 4.000 EUR
Ulrich Pester (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig): Preisgeld 4.000 EUR

Blick in die Ausstellung

Mit einem Stipendium für einen Studienaufenthalt im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf (Brandenburg):
Daniel Beerstecher (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)
Matthias Böhler (Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg)

Die Preisträger/innen wurden am 12. Februar 2009 von Staatssekretär Prof. Dr. Frieder Meyer-Krahmer (Bundesministerium für Bildung und Forschung) und DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat in der Bundeskunsthalle vor großem Publikum ausgezeichnet.

Publikum betrachtet Schlechte-Laune-Monster

Die Ausstellungsmedien – Plakat, Katalog, Internet – wurden diesmal von der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig gestaltet. Unter dem Motto "Ring frei" gestalteten sie einen Katalog, bei dem jeder Leser selbst entscheidet, für welchen Künstler er den Ring frei machen möchte.
 
Der Katalog kann beim Deutschen Studentenwerk gegen eine Schutzgebühr von 8 Euro zuzüglich Versandkosten bestellt werden.

Fotografien: Peter Oszvald, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

 



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