Studieren heute
Studierende haben im Schnitt 812 Euro im Monat zur Verfügung. 87% von ihnen werden von ihren Eltern finanziell unterstützt. 66% der Studierenden jobben neben dem Studium, im Schnitt 13,5 Stunden die Woche. Bachelor –Studierende haben eine 44-Studenten-Woche. Von 100 Akademiker-Kindern studieren 71, von 100 Kindern aus Familien ohne akademische Tradition schaffen nur 24 den Sprung an die Hochschule.
Von der wirtschaftlichen und sozialen Lage der 2,1 Millionen Studierenden in Deutschland zeichnet die 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks ein genaues, zuverlässiges Bild. 16.370 Studierende von 210 Hochschulen haben im Sommer 2009 an der Befragung teilgenommen. Die Studie enthält außerdem exklusive Daten zur Bildungsbeteiligung und zur sozialen Herkunft der Studierenden.
Die regelmäßigen Sozialerhebungen werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und wissenschaftlich durchgeführt vom Hochschul-Informations-System (HIS).
Downloads
"Weit entfernt von sozial offenen Hochschulen":
Statement von DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat
Kurzbericht der 19. Sozialerhebung (42 Seiten)
Kurzbericht der 19. Sozialerhebung
(englische Fassung)
Hauptbericht der 19. Sozialerhebung (586 Seiten!)
Weitere Informationen im Internet:
Einzigartige Langzeituntersuchung
Die Sozialerhebungen des Deutschen Studentenwerks zählen zu den wichtigsten Informationsgrundlagen für die Hochschulpolitik. Einen ganz besonderen Stellenwert nimmt sie angesichts der tiefgreifenden Reformen des Hochschulsystems ein.
Die Sozialerhebung hat eine lange Tradition. Seit 1952 legt das Deutsche Studentenwerk diese empirische Untersuchung vor. Sie ist eine einzigartige Langzeituntersuchung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden. Die Sozialerhebung liefert Daten, die in keiner amtlichen Statistik auftauchen. Entsprechend groß ist das Interesse von Politik in Bund und Ländern, Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen. Aber auch die Studierenden selbst, ihre Eltern, natürlich die Studentenwerke und nicht zuletzt die Medien greifen auf die Sozialerhebung zurück.
100 Mark zum Leben: 1951 ging das
1951 – 2003: Eine Zeitreise von der ersten bis zur 17. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks
