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Studienfinanzierung

Tipps für den BAföG-Antrag

Wie man dazu beitragen kann, dass der BAföG-Antrag schneller bearbeitet wird.
  1. Füllen Sie den BAföG-Antrag vollständig und gut leserlich aus, lassen Sie keine Felder leer.
    Nutzen Sie bevorzugt den Online-Antrag, da Ihre Eingaben dort auf Plausibilität und Fehler überprüft werden.
     
  2. Fragen Sie bei Unsicherheiten unbedingt nach oder weisen Sie Ihr BAföG-Amt darauf hin, wenn Sie irgendetwas nicht ausgefüllt haben. Das spart Zeit.
     
  3. Beantragen Sie Ihre BAföG-Weiterförderung spätestens zwei Monate vor dem Ablauf Ihrer derzeitigen Förderung. Nur dann können Sie nahtlos weiter BAföG erhalten.
     
  4. Beantragen Sie Auslands-BAföG mindestens sechs Monate vor dem Auslandsaufenthalt. Die Immatrikulationsbescheinigung der ausländischen Hochschule können Sie später nachreichen.
     
  5. Geben Sie in Ihrem Anschreiben - auch, wenn es nicht erforderlich ist - Ihre E-Mailadresse oder Ihre Mobilfunknummer an. Der/die Sachbearbeiter/in im BAföG-Amt kann damit schneller bei Ihnen nachfragen.
     
  6. Auch wenn Ihr Vermögen unterhalb des Freibetrags von 7.500 Euro liegt, müssen Sie einen Nachweis darüber ans BAföG-Amt schicken. 
     
  7. Die Kopie des Einkommenssteuerbescheids Ihrer Eltern, die für das Formblatt 3 erforderlich ist, muss alle Seiten umfassen. Auch der Erläuterungsteil gehört dazu, weil er für Lohnersatzleistungen und Halbeinkünfteverfahren erforderlich ist.
     
  8. Falls Ihre Eltern Sozialleistungen (Arbeitslosengeld, Krankengeld) erhalten, müssen sie dem Formblatt 3 die Kopien der Bescheide über die Sozialleistung beifügen.
     
  9. Sofern Ihre Eltern nicht das Formblatt 3 ausfüllen oder nicht alle Nachweise einreichen, setzen Sie ihnen dazu per Einwurf-Einschreiben mit Rückschein eine Frist von drei bis vier Wochen. Sollte die Frist ergebnislos verstreichen, können Sie einen Antrag auf Vorausleistung (Formblatt 8) stellen. 

Hinweis: BAföG erhalten Sie frühestens für den Monat, in dem Sie den Antrag stellen (nicht aber vor Beginn Ihrer Ausbildung). Um die Antragsfrist einzuhalten, genügt zunächst ein formloser BAföG-Antrag. Danach füllen Sie die offiziellen Antragsformulare aus und senden diese schnellst möglich an das zuständige BAföG-Amt an Ihrem Hochschulort.

Bitte planen Sie ein, dass zwischen Ihrem BAföG-Antrag und der Zahlung mehrere Wochen vergehen. Bisherige Kassenverfahren lassen zumeist nur eine Auszahlungsrunde je Monat zu. Wenn der entsprechende Stichtag verpasst ist, wird Ihr BAföG erst im darauffolgenden Monat überwiesen.

Übrigens: Die Antragsformulare sind in ihrer jetzigen Gestalt vom Gesetzgeber vorgegeben. Daran kann Ihr BAföG-Amt nichts ändern.

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