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Studierende für Studierende

Studierende für Studierende: 5. Studentenwerkspreis für besonderes soziales Engagement

Mit dem Wettbewerb „Studierende für Studierende: 5. Studentenwerkspreis für besonderes soziales Engagement“ zeichnet das Deutsche Studentenwerk zum fünften Mal mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Studierende aus, die sich in herausragender Weise ehrenamtlich für ihre Kommilitonen engagieren

Ziele

  • Mit dem Wettbewerb möchte das Deutsche Studentenwerk 
  • ehrenamtlich engagierten Studierenden und ihren sozialen Projekten für andere Studierende ein Gesicht geben und   diese öffentlich anerkennen,
  • Studierende anregen, sich aktiv für ihre Kommilitonen einzusetzen, 
  • neue Entwicklungen studentischen Engagements kennen lernen

Die Preise

Preisgeld:                       13.000,- Euro (insgesamt)
Einzelpersonen:              1.000,- Euro
Studentische Teams:      2.500,- Euro

Die Jury

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt in einem zweistufigen Verfahren: In einer ersten Auswahlrunde trifft eine erste Jury die Vorauswahl. Anschließend wählen die Juroren der zweiten Jury daraus die Preisträgerinnen und Preisträger aus.
 

Jurymitglieder der ersten Auswahlrunde 

  • Marie-Christine Reinert, Mitglied im Studierendenrat des DSW
  • Uli Knoth, Hochschule Darmstadt, University of Applied Sciences, Student Service Center (SSC)
  • Dr. Heike Müller, Studentenwerk Dresden, Pressesprecherin, Fachbereich Marketing, Geschäftsbereich Kommunikation und Kultur
  • Stefan Kühnapfel, Mitglied im DSW-Ausschuss Beratung und Soziale Dienste
  • Anja Graeff, Hochschule Wismar, University of Applied Sciences Technology, Business und Design, Koordinierungsstelle Familiengerechte Hochschule
  • Peer Nußhart, Studentenwerk Mannheim, Öffentlichkeitsarbeit, Pressestelle

Jurymitglieder der zweiten Auswahlrunde 

  • Dr. Michael Bürsch, Centrum für Corporate Citizenship Deutschland (CCCD)
  • Prof. Dr. Wolfgang Lücke, Vizepräsident der Georg-August-Universität Göttingen
  • Katja Urbatsch, Geschäftsführerin und Gründerin von Arbeiterkind.de, Preisträgerin des 4. Ehrenamtswettbewerbs
  • Jan-Martin Wiarda, DIE ZEIT, Ressort Chancen
  • Prof. Dr. Frank Ziegele, Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE)

Am Ende der Preisverleihung: Alle Preisträer/innen. mit Urkunde und Blumenstrauß, und die Jury stehen auf der Bühne und posieren für ein Foto

Die Preisträger/innen

Am 6. November 2012 wurden durch den Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Helge Braun und den Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks Achim Meyer auf der Heyde, die Preise an folgende Studierende verliehen:
 
  • Julia Propp, 1.000 €
    Humboldt Universität zu Berlin 
    Julia Propp initiierte das Planspiel „Wenn Geld Gutes tut: Strategisches Spenden in Deutschland“ zum Erlernen und Reflektieren von Spendenvergaben an gemeinnützige Organisationen.
     
  • Hannah Davina Küßner, 1.000 €
    Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin 
    Hannah Davina Küßner initiierte die Internetplattform „StudiCED – Das Netzwerk für Studierende mit CED“, auf der sie betroffene KommilitonInnen berät. Durch die Organisation öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen und Aktionen, wie zuletzt die Herausgabe von Sprucharmbändern, sensibilisiert Hannah Davina Küßner für das Thema CED.
     
  • Melanie Manusch, 1.000 €
    Universität des Saarlandes 
    Frau Manusch engagiert sich in den unterschiedlichsten Gremien für ihre KommilitonInnen: Sie hat wichtige Richtlinien zur Campusneugestaltung und zum Landestutorenprogramm überarbeitet und sich für Mensaöffnungszeiten am Wochenende eingesetzt. Breitgefächerte Aktivitäten im Arbeitskreis Hilfsfond für in Not geratene Studierende und im Wohnheimausschuss komplettieren Frau Manuschs Engagement.
     
  • Sebastian Müller, 1.000 €
    Hochschule Regensburg 
    Sebastian Müller erstellte einen 80-seitigen Hochschulführer, der eine Übersicht über Zugangsmöglichkeiten für Studierende mit Handicap zu Hörsälen, Seminarräumen und zentralen Einrichtungen der Hochschule wie auch über Beratungsmöglichkeiten rund um das Thema Studieren mit Behinderung gibt.
     
  • Arbeitskreis Ausländische Studierende, 2.500 €
    Sprachtutorenprogamm, TU Bergakademie Freiberg 
    Auf Initiative des Arbeitskreises Ausländische Studierende lesen Freiberger Bürger 
    Bachelor-, Master-, und Doktorarbeiten von ausländischen Studierenden Korrektur und bieten Beratungsgespräche an. Als Sprachtutoren wirken hauptsächlich ältere Mitbürger aus Freiberg und Umgebung. 
     
  • Future Doctors Network, 2.500 €
    Universität Witten/Herdecke
    Die studentische Initiative FDN entsendet bereits seit 2002 viermal im Jahr ein Team von deutschen Studierenden und einem ehrenamtlichen Dozenten nach Albanien, um dort albanische Medizinstudenten praktisch im Umgang mit Patienten zu schulen.
     
  • Internationale Studentenwoche Ilmenau 2011 (ISWI), 2.500 €
    TU Ilmenau
    Der Verein ISWI e.V., organisiert in zweijährigem Rhythmus die Internationale Studentenwoche in Ilmenau. Diese dient als Diskussionsforum zu politischen und gesellschaftlichen Themen für mehrere Hundert Studierende aus über 70 Ländern. Rund 1000 Studierende waren 2011 in das Projekt involviert.