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Neues aus den Studentenwerken

Grundstein für »Internationales Quartier« gelegt

Bild von der Grundsteinlegung für 68 neue Wohnheimplätze in der Dorotheenstraße / Studentenwerk Hannover Bereits im Februar 2018 haben die Bauarbeiten des Internationalen Quartiers in der Dorotheenstraße begonnen. Zum Wintersemester 2019/2020 sollen dort 68 neue Wohnheimplätze für die Studierenden in Hannover entstehen. Jetzt feierte das Studentenwerk Hannover gemeinsam mit dem Niedersächsischen Wissenschaftsminister, Björn Thümler, Grundsteinlegung. Die war allerdings eher symbolischer Natur. Auf der Baustelle geht es gut voran: Der Keller ist fertig und die Wände im Erdgeschoss sind errichtet, auch die Decke des Erdgeschosses hat schon Form angenommen. Die Kosten des Bauprojekts belaufen sich auf rund 9 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro aus Mitteln, die es für studentische Wohnheimplätze zur Verfügung stellt, und darüber hinaus mit rund 5,2 Millionen Euro als Darlehen aus den Mitteln der sozialen Wohnraumförderung.  

60 Prozent internationale Studierende

»Fast ein Viertel aller Studierenden in Niedersachsen besucht eine Hochschule in Hannover. Die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ist daher hier in der Landeshauptstadt besonders hoch.  Nachdem wir in den vergangenen Jahren bereits die Fertigstellung zweier Wohnheime in Hannover feiern konnte, ist die Errichtung des Internationalen Quartiers ein weiterer wichtiger Schritt, um Studierenden ein kostengünstiges und attraktives Wohnen in Campus-Nähe zu ermöglichen«, sagt der Niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler. 

Das Internationale Quartier ersetzt das zweistöckige Karmarschhaus und schafft auf fünf Etagen neuen Wohn- und Aufenthaltsraum für Studierende. Realisiert wird das Bauprojekt durch ACMS Architekten, Wuppertal. Im Erdgeschoss ist ein großer Saal für Veranstaltungen mit bis zu 200 m² vorgesehen, in den oberen Etagen entstehen Apartments. Der Name »Internationales Quartier« ergibt sich aus der Internationalität der Bewohnerinnen und Bewohner: 60 Prozent internationale Studierende wohnen beim Studentenwerk; in den drei Wohnhäusern der Dorotheenstraße leben zurzeit 490 Studierende aus 53 Nationen zusammen.  

Mieten auf günstigem Niveau

»Ich freue mich, dass die Stadt einer Abweichung des Bebauungsplans zugestimmt hat und so, neben einem neuen Treffpunkt für unsere Studierenden, auch dringend benötigter studentischer Wohnraum entsteht«, betont Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover. »Dass das Land Niedersachsen den zusätzlichen Bedarf an studentischem Wohnraum in Hannover erkannt hat und uns in besonderem Umfang fördert, begrüße ich. Nur so ist es uns möglich, die Mieten für unsere Studierenden auf günstigem Niveau zu halten. Ich hoffe aber sehr, dass die Wohnheimförderung in Zukunft dauerhaft fortgeführt wird.« 

Zeitgleich mit der Fertigstellung der 68 Plätze in der Dorotheenstraße wird das Studentenwerk Hannover zum Wintersemester 2019/2020 auch ein modernes Apartment-Wohnheim mit 162 Plätzen in Garbsen übernehmen. Ein Jahr später wird das Studentenwerk Hannover mit einem weiteren Bauvorhaben in der Haltenhoffstraße 184 zusätzliche Wohnheimplätze in Hannover schaffen.  

04.07.2018