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Porträt

Ernst Dieter Rossmann, der Judoka der SPD

Unaufgeregt, zurückgenommen, unerschrocken: Warum Ernst Dieter Rossmann von der SPD einer der wichtigsten Bildungspolitiker des Landes ist und was den Vorsitzenden des Bundestag-Bildungsausschusses umtreibt, schildert Autorin Christine Prußky in einem großen Porträt in der neuen Ausgabe des DSW-Journals.

Für das hochschul- und wissenschaftspolitische Magazin des Deutschen Studentenwerks (DSW) begleitet Prußky den 67-jährigen Pädagogen, Psychologen und promovierten Sportwissenschaftler, der seit 1998 im Bundestag sitzt.

Rossmann wählt denn auch eine Sport-Metapher, um sein politisches Handeln zu beschreiben: „Kluge Politik ist bisweilen wie Judo. Es geht darum, im richtigen Moment einen kleinen Hebel so anzusetzen, dass sich etwas Großes bewegt.“

Rossmann, der „Judoka der SPD“: Prußky beschreibt den aus Elmshorn stammenden Politiker als das Gegenteil eines Machtpolitikers, mit ganz eigenem Tempo und einem eigenwilligen Habitus: „Er will keiner von denen sein, die auf Macht aus sind und in Netzwerken ihre Durchschlagskraft erhöhen.“ Wer so lange wie Rossmann Politik macht in der SPD, brauche „Ideen, Engagement, Sachverstand und obendrein noch Tugenden, die bei Politikern eher selten anzutreffen sind: Geduld und Demut“.

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12.07.2018

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