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Beratung für beeinträchtigte Studierende

Allgemeine Behindertenberatung

Es gibt eine Reihe Organisationen, die zum Thema Behinderung und chronische Krankheiten informieren und Unterstützung anbieten. Meist jedoch nicht speziell auf die Probleme von Studierenden bezogen.

Verbände von Menschen mit Behinderungen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen (BAG SELBSTHILFE) ist der Zusammenschluss von 115 Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Die einzelnen Mitgliedsorganisationen der BAG Selbsthilfe informieren und bieten Unterstützung an, allerdings in der Regel nicht speziell bezogen auf die Probleme von Studierenden.

Daneben existieren Verbände, die sich die Vertretung und Beratung behinderter und chronisch kranker Menschen – unabhängig von ihrer Beeinträchtigung – zum Ziel gesetzt haben. Zum einen sind dies die „Zentren für selbstbestimmtes Leben“ (ZsL), die „Clubs Behinderter und ihrer Freunde“ und – vor allem in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – die (Allgemeinen) Behindertenverbände. Da es sich bei all diesen Vereinen um lokale Gründungen handelt, sind sie nicht überall unter diesen Namen zu finden.

Sozialverbände

Der Sozialverband VdK, der Sozialverband Deutschland (SOVD) und der Bundesverband Volkssolidarität bieten ihren Mitgliedern Beratung und Rechtsschutz, insbesondere bei sozialrechtlichen Themen. Sie sind in den meisten Städten und Gemeinden mit Ortsverbänden vertreten und sind daher vor allem dann eine gute Anlaufstelle, wenn zuvor genannte Verbände und Organisationen am Ort nicht vertreten sind. Vereinzelt – etwa in der integ-Jugend des SOVD und im VdK-Landesverband Nordrhein-Westfalen – gibt es auch Spezialisten für die Bedarfe junger Menschen oder für das Thema „Studieren mit Behinderung“.